Einige Gedanken zu Gekiken

Gekiken (撃剣) nennt sich das Freikampftraining verschiedener Ryûha unter Verwendung von Bôgu und Shinai. Was früher einmal Standard so ziemlich jeder Schwertkampfschule war, ist heutzutage leider nur noch Bestandteil einiger weniger. Die Gründe hierfür sind sicher vielfältig: Zuerst müssen wir uns immer vor Augen führen, was das Jahr 1868 für Japan bedeutete. Eine prinzipiell feudale Gesellschaft … Mehr Einige Gedanken zu Gekiken

Tennen Rishin-ryû – Website

Eine weitere, sehr berühmte Schule der Bakumatsu-Zeit (neben der Hokushin Ittô-ryû 🙂  ) war die Tennen Rishin-ryû (天然理心流). Diese Schule erlangte vorallem durch ihre enge Verbindung mit der Shinsengumi Berühmtheit und weil sie viele bekannte Fechter hervorbrachte. Gerade die Verbindung mit der Shinsengumi brachte allerdings in den vergangenen Jahrzehnten viele seltsame (und meistens völlig falsche) … Mehr Tennen Rishin-ryû – Website

Monshô uwae-shi – Eine aussterbende Handwerkskunst

Kamon (家紋), die japanischen Familienwappen, kennen wir alle. Oftmals sehr minimalistisch und geometrisch im Design haben viele einen durchaus „modernen“ Touch, selbst wenn sie hunderte von Jahren alt sind. Gerade in den klassischen japanischen Kampfkünsten (Koryû Bujutsu) haben die Kamon einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert (sofern man es ernst nimmt). Bei Enbu (Vorführungen) trägt man … Mehr Monshô uwae-shi – Eine aussterbende Handwerkskunst

„Marketing“ in Koryû – Gut oder des Teufels?

Ich bin froh um die vielen Diskussionen rund um Koryû etc. auf den diversen Kanälen im Netz. Gibt es mir doch die Möglichkeit, hier über Themen zu schreiben, welche die Leute offensichtlich beschäftigen. Ein solches Thema ist Marketing, sprich Werbung. Mir ist bekannt, das Werbung und dergleichen im modernen Budô an vielen Orten geradezu verpönt ist. … Mehr „Marketing“ in Koryû – Gut oder des Teufels?

Wie lange braucht’s um eine Kampfkunst zu erlernen?

Diese Frage stellte sich auch Jonathan Bluestein. Ich kenne den Herrn nicht und da er ein Vertreter der CMA (Chinese Martial Arts) ist, kann ich auch nicht viel über ihn sagen. Nach kurzer Netz-Recherche scheint er allerdings ein Kenner seiner Materie zu sein. Nun hat Bluestein einen Artikel geschrieben, der sich eben mit der Frage … Mehr Wie lange braucht’s um eine Kampfkunst zu erlernen?

Jibun no ryûha o mamoru

Der Titel dieses Beitrags hat eine einfache Bedeutung: Die eigene Schule beschützen (bewahren, verteidigen). Dieser Satz kann unterschiedlich verstanden werden. Zuerst einmal sollte die eigene Ryûha gegen äussere und innere Bedrohungen geschützt werden. Zum Zweiten bedeutet es aber auch: Wenn die verschiedenen Schulen alles daran setzen, ihre EIGENE Schule zu vergrössern und engagierte Schüler nachzuziehen, muss … Mehr Jibun no ryûha o mamoru

DANKE!

Der letzte Tag des Jahres 2013. Dieser kleine Blog in den Weiten des Internets hat nun in den vergangenen zwei Jahren bereits knapp 6’000 Aufrufe erfahren! Das sind pro Monat fast 250! Vielen Dank für euer Interesse. Allen Lesern wünsche ich ein frohes und gesundes neues Jahr! 2014 ist übrigens das Jahr des Pferdes.

Das Paradoxon Koryû – oder: Was ist eigentlich geheim???

Koryû (bzw. deren Praktizierende) werden ja bevorzugt in die Schublade mit der Aufschrift: „Elitär, Snobs, Wichtigtuer, Geheimniskrämer“ gesteckt. Irgendwie verständlich, da die Lehren welche diese Ryû-ha vertreten ja oftmals einen „geheimen“ Anteil aufweisen, der nicht gleich jedem nach einem Jahr Training schon offenbart wird. Aber operieren diese klassischen Schulen deswegen schon im Versteckten und Geheimen? Wer … Mehr Das Paradoxon Koryû – oder: Was ist eigentlich geheim???

Ruhig, ruhig….

Ja, auf meinem persönlichen Blog hier ist es ruhig geworden in letzter Zeit. Dies ist vorallem darauf zurückzuführen, dass es genug Arbeit im Zusammenhang mit der Hokushin Ittô-ryû gab und gibt. Was passierte in letzter Zeit also? Zuerst war ich damit beschäftigt, den Webauftritt des Dôkôkai Schweiz zu gestalten und zu verbessern. Auch die deutsche … Mehr Ruhig, ruhig….