5. Hokushin Ittō-Ryū Hyōhō-Seminar im Basler Keikojō

Am 5. und 6. Mai 2018 fand im Basler Keikojō bereits das erste „Jubiläums-Seminar“ der Hokushin Ittō-Ryū Hyōhō unter der Leitung des. 7. Sōke, Ōtsuka Ryūnosuke, statt, sprich das fünfte in Folge!

Auf diesem Blog habe ich ja bereits verschiedene Seminar-Berichte veröffentlicht.
Dieses Mal möchte ich allerdings lieber Teilnehmer zu Wort kommen lassen. Das ist vielfältiger und gibt einen interessanten Blick darauf, wie andere ein Seminar unserer Schule erleben. Ich hoffe natürlich, dass dies für die Leser ein anschauliches Bild ergibt.

Ohne weitere Umschweife folgen hier nun die persönlichen Einsichten einiger der Teilnehmer:

Dies war mein erstes Hokushin Ittō-Ryū Hyōhō Seminar, daher war alles neu für mich und die zwei Tage sind wie im Flug vergangen. Das Training war überraschenderweise körperlich recht fordernd – Muskelkater und Blasen an Füssen und Händen zeugen davon. Zwischendurch gab es auch immer wieder Zeit zum Erholen, wenn uns Ōtsuka-Sōke Details zu Kata, Schwert, Schule, Anwendbarkeit und Historie erklärte.
Besonders interessant waren auch die Erläuterungen zu der mitgebrachten Kajō-Mokuruku-Schriftrolle. Beeindruckend waren auch die sehr detailreichen Erklärungen zu jeder Bewegung der Gogyō no Kata. Nie hiess es : „Das wird halt einfach so gemacht“. Jede Bewegung hat ihren kämpferischen Sinn und kann begründet werden.
Insgesamt ein sehr gelungenes und lehrreiches Seminar, bei dem es konzentriert und diszipliniert zur Sache ging, aber nach dem Training auch Zeit und Gelegenheit für geselliges Miteinander war. – A.S.

Fünf Stunden ohne längere Pause zu trainieren war ziemlich anstrengend, aber genau deshalb hat es sich auch gelohnt. Am Ende des Tages hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich meine Fähigkeiten verbessert habe. Ich habe einen Einblick erhalten, welche Präzision und Geschwindigkeit jemand, der seit einigen Jahren trainiert, besitzt.
Besonders gefallen hat mir, dass in den Kata jede Bewegung genaustens definiert ist und dass sie alle einen klaren Grund haben. Aus jeder Kata kann man mehrere Dinge lernen, sowohl als Anfänger, als auch als Fortgeschrittener (habe ich mir sagen lassen). Ich bin beeindruckt von dieser Vielschichtigkeit, an deren Oberfläche ich gerade erst zu kratzen begonnen habe. – J.U.

An der Hokushin Ittō-Ryū Hyōhō fasziniert mich, wie die verschiedenen Trainingsinhalte ineinandergreifen und ein System aus einem Guss formen.
Man kann unmittelbar die historischen Ursprünge erleben, welche zur Entwicklung des modernen Kendō führten. – Florian Sarkar

„Disziplin ist es nicht, zu trainieren, wenn es einem gut geht. Disziplin ist es dann zu trainieren, wenn es einem nicht mehr gut geht!“ (Zitat Ōtsuka-Sōke).
Dies nach fast zwei Stunden Ashi-waza und Suburi-waza zum Anfang des Seminars. Die Beine und Schultern brennen und ich kann das Bokutō nur noch mit Mühe in einer ordentlichen Kamae halten. Dies beschreibt das ganze Seminar ziemlich gut.
Es war anstrengend, fordernd und sehr lehrreich. Ich war beeindruckt, wie fokussiert alle Teilnehmenden während zwei Tagen zu jeweils 5 Stunden mit kaum Pausen trainierten. Ōtsuka-Sōke legte sehr viel Wert auf die korrekte Ausführung sämtlicher Techniken, das Reihō und eine hohe Sinnvermittlung, warum man etwas in einer ganz bestimmten Weise tut. Ich habe ihn als fordernden Lehrer und spannenden Menschen kennengelernt, mit dem man sich auch nach dem Training gut unterhalten kann. Als Aussenstehender kann ich jedem Koryū-Interessierten die Hokushin Ittō-Ryū Hyōhō wärmstens empfehlen. – Thierry Thaler

Für mich war es das erste mehrtägige Seminar mit dem 7. Sōke der Hokushin Ittō-Ryū Hyōhō und ich war etwas aufgeregt. Ich wusste aus Berichten der anderen Schüler, dass mir anstrengende Tage bevorstehen, trotzdem freute ich mich sehr darauf.
Wie erwartet war das Training sehr hart und brachte mich an meine körperlichen Grenzen, jedoch war die Motivation und der Wille so stark, was nicht zuletzt an den Worten des Sensei lag, mein Bestes zu geben.
Im Nachhinein wurde mir bewusst, dass ich mehr geleistet hatte, als ich mir selbst zugetraut hatte. Es war ein sehr gelungenes Seminar, in dem auch die Techniken mit dem nötigen Hintergrundwissen ausgestattet wurden, so dass mein Verständnis für diese enorm gewachsen ist. Ich kann mich somit nur nochmals bei den Organisatoren und allen Teilnehmern für dieses schöne Seminar bedanken. Besonderer Dank geht natürlich an den 7. Sōke Ōtsuka Ryūnosuke. – Kerstin Geiger

Übung macht den Meister, hiess es früher. Doch wie jeder mittlerweile wissen sollte, bringt nur „richtiges Üben“ die gewünschten Fortschritte, …vor allem in einer Kampfkunst.
So kann man sagen, dass dieses 5. Seminar der Hokushin Ittō-Ryū Hyōhō in Basel unter dem Zeichen einer Landkarte für alle Teilnehmer stand. Wie bei einem extrem detaillierten Wegweiser wurden die Feinheiten der Techniken genauestens von Ōtsuka Ryūnosuke-Sōke allen Schülern verständlich aufgezeigt.
Er überzeugte dabei nicht nur mit einem Hintergrundwissen, welches sein intensives Studium der Materie deutlich macht, sondern auch mit einer Anwendungspräzision, die in ihrer Effizienz auf Anhieb überzeugt.
Man kann sagen, das Seminar zeigte sich so, wie die Hokushin Ittō-Ryū Hyōhō selbst: strukturiert, ergebnisorientiert, klar und direkt auf den Punkt gebracht. Danke! – Matthias Bschleipfer

 

Und nun noch einige wenige Impressionen der beiden Tage:


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